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.Ein weiterer Posten konnte der langen Liste verrückter Unüberlegtheiten hinzugefügt werden, durch die Christopher »Kit« Butler, Viscount Ravensberg, zweifelhafte Berühmtheit erlangt hatte.»Ich kann dir gar nicht beschreiben«, hatte die Duchess of Portfrey wenige Minuten zuvor zu ihrer Nichte gesagt, »welches Vergnügen es ist, dich bei mir zu haben, Lauren.Meine Ehe erweist sich als größere Freude, als ich jemals erwartet hätte, und Lyndon ist bemerkenswert aufmerksam, selbst jetzt, wo ich in Erwartung eines interessanten Ereignisses bin.Aber er kann nicht immerzu um mich sein, der arme Liebe.Wir haben uns beide unendlich gefreut, als du unsere Einladung annahmst, bis nach meiner Niederkunft bei uns zu bleiben.«Die ehrenwerte Miss Lauren Edgeworth lächelte.»Wir wissen beide«, erwiderte sie, »dass du mir einen weitaus größeren Gefallen tust, als ich euch vermutlich tun kann, Elizabeth.Newbury Abbey wurde für mich unerträglich.«Sie war bereits seit zwei Wochen in London, aber weder sie noch die Duchess hatten bis jetzt den geheimen Grund für ihr Hiersein angesprochen.Elizabeths vermeintliches Bedürfnis nach Laurens Gesellschaft, während sie die Geburt ihres ersten Kindes in zwei Monaten erwartete, war nur ein bequemer Vorwand.»Das Leben geht weiter, Lauren«, sagte Elizabeth schließlich.»Aber ich will deinen Kummer nicht schmälern, indem ich dieses Thema ausweite.Es wäre gefühllos von mir, da ich niemals etwas erlebt habe, was mit dem vergleichbar wäre, was du erlitten hast - und weil ich letztendlich mein Glück gefunden habe.Obwohl dir dies vielleicht zur Beruhigung gereichen könnte.Ich war bereits sechsunddreißig, als ich Lyndon im vergangenen Herbst heiratete.«Der Duke of Portfrey war seiner Frau gegenüber sehr aufmerksam und liebte sie zutiefst.Lauren lächelte zu den als Trost gedachten Worten zustimmend.Sie schlenderten durch den Hyde Park, wie sie es jeden Morgen seit Laurens Ankunft getan hatten, nur an drei Regentagen nicht.Die weiten Wiesen zu beiden Seiten des Weges wirkten, trotz der häufigen Blicke von Spaziergängern und Reitern, verlockend und täuschend ländlich.Es schien, als sei ein Stück Natur mitten in eine der größten, geschäftigsten Städte der Welt geworfen worden und hätte dort, unberührt von der Betriebsamkeit, überlebt.Sie näherten sich der Rotten Row, vor der Lauren beunruhigt zurückgeschreckt war, als Elizabeth vor zwei Wochen zum ersten Mal vorgeschlagen hatte, dorthin zu gehen.Natürlich war die morgendliche Menschenansammlung mit der eleganten Nachmittagspromenade im Park keineswegs zu vergleichen, aber dennoch waren zu viele Leute hier, die sehen und - noch bedeutsamer - gesehen werden wollten.Lauren hatte geglaubt, sie würde niemals den Mut finden, der Beau monde nach dem Fiasko des Vorjahres entgegenzutreten.Die Hälfte der vornehmen Gesellschaft war im letzten Jahr auf Newbury Abbey in Dorsetshire versammelt gewesen, um die Hochzeit Lauren Edgeworths mit Neville Wyatt, Earl of Kilbourne, zu begehen.Am Vorabend hatte ein großer Hochzeitsball stattgefunden.Lauren hatte damals geglaubt, sie könnte unmöglich glücklicher sein.Als welch entsetzliche Prophezeiung hatte sich dieser Gedanke erwiesen! Dann war der Zeitpunkt der Trauung gekommen, in der Dorfkirche, die bis zu den Türen von der Créme de la Créme der Beau monde besetzt gewesen war - eine Trauung, die gerade in dem Moment, als Lauren am Arm ihres Großvaters das Mittelschiff betreten wollte, durch das plötzliche Erscheinen der Ehefrau unterbrochen wurde, die Neville schon lange totgeglaubt hatte und von deren Existenz Lauren und die gesamte Familie nicht gewusst hatten.Lauren war in diesem Frühjahr nach London gekommen, weil sie es nicht länger ertragen konnte, mit der Duchess-Witwe und Nevilles Schwester Gwendoline im Witwenhaus zu wohnen, während Neville und seine Lily nur zwei Meilen entfernt auf dem herrschaftlichen Wohnsitz lebten.Leider gab es nur wenige Fluchtwege.Sie war mit Neville und Gwen auf Newbury Abbey aufgewachsen, nachdem ihre Mutter den Bruder des verstorbenen Earl geheiratet hatte und mit ihm auf eine Hochzeitsreise gegangen war, von der sie niemals zurückkehrten.Mit unendlicher Dankbarkeit hatte Lauren damals Elizabeths Einladung gelesen.Aber sie war in der Annahme nach London gekommen, dass sie wegen Elizabeths Schwangerschaft an keinerlei gesellschaftlichen Anlässen der Saison würde teilnehmen müssen.Dem war auch so, aber Elizabeth ging zumindest gerne spazieren.»Oh, du liebe Güte«, sagte die Duchess plötzlich, als sie eine kleine Anhöhe erreichten und in Sichtweite der Rotten Row gelangten.»Ich frage mich, was der Grund für diesen Menschenauflauf ist.Ich hoffe, es wurde niemand verletzt.Oder von einem Pferd abgeworfen.«Auf dem Rasen, unmittelbar neben ihrem Weg, war in der Tat eine große Ansammlung von Pferden und Menschen zu sehen.Es waren überwiegend Gentlemen, schien es Lauren.Aber falls tatsächlich jemand verletzt worden war, wäre die Anwesenheit von Ladys vielleicht willkommen.Ladys konnten in Notfällen weitaus praktischer handeln als Gentlemen.Sie beschleunigten ihren Schritt.»Wie unsinnig von mir«, sagte die Duchess, »gleich daran zu denken, dass Lyndon heute Morgen ausgeritten ist.Glaubst du.«»Das glaube ich in der Tat nicht«, sagte Lauren mit Nachdruck.»Ich glaube nicht einmal, dass überhaupt ein Unfall geschehen ist.Die Leute jubeln.«»Oh, Liebes.« Die Duchess berührte Laurens Arm, damit sie wieder langsamer ging, und klang plötzlich belustigt.»Mir scheint, wir sind hier an eine Rauferei geraten, Lauren.Wir sollten vorübergehen, als hätten wir gar nichts Widriges bemerkt.«»Eine Rauferei?« Laurens Augen weiteten sich.»An solch einem öffentlichen Ort? Am hellerlichten Tag? Gewiss nicht.«Aber Elizabeth hatte vollkommen Recht.Als sie näher kamen, überzeugte sich Lauren mit eigenen Augen davon, bevor sie den Blick abwandte und sittsam vorübereilte.Obwohl Zuschauer und Pferde dicht gedrängt standen, tat sich einen Moment lang eine jener unerklärlichen Lücken auf und gewährte ihr die Sicht auf das, was auf dem Rasen geschah.Eine schockierend klare Sicht.Sie sah drei Männer, und vielleicht auch noch einen vierten, der im Gras lag.Zwei von ihnen trugen schickliche, wenn auch schäbige Arbeitskleidung.Aber Laurens Blick wurde einige bestürzte Augenblicke lang von dem dritten Mann angezogen.Er kauerte angriffsbereit da und schien die beiden anderen zu verspotten, indem er sie mit beiden Händen heranwinkte.Aber sein Tun bestürzte Lauren nicht so sehr wie der Zustand seiner Bekleidung - oder eher sein Zustand der Unbekleidetheit.Die geschmeidigen Stiefel und die enge Reithose kennzeichneten ihn als Gentleman [ Pobierz całość w formacie PDF ]